Hans-Ulrich Treichel beschreibt in seinem Buch, die lebenslangen Konsequenzen einer ungesunden, grenzenlosen und übergriffigen Bindung eines Sohnes an seine Mutter. Unter anderem hört der Protagonist immer wieder die Stimme seiner Mutter, die nach ihm ruft. Weder eine Psychoanalyse noch der Tod der Mutter führen zu einer Lösung. Das Buch endet mit der sehr traurigen, aber zutreffenden Zustandsbeschreibung: "Ich bin ein altes Kind, das sich vor seiner toten Mutter fürchtet."