Roman mit sehr autobiographischen Bezügen über das Aufwachsen eines Jungen mit einer Mutter, die im 2.Weltkrieg 4 Kinder vor dessen Geburt verloren hat und die darüber stumm geworden ist. Auch ihr Sohn blieb – wie Ortheil – bis zu seinem siebten Lebensjahr stumm. Das Buch schildert eindrücklich das „Trauma der Liebe“ des Kindes; wie sich die Depression der Mutter auf ihr einziges lebendes Kind auswirkt, aber auch wie es aus der schädlichen symbiotischen Verstrickung mit der Mutter durch den Vater herausfindet und zu sprechen beginnt.